Motorradspaß mit den richtigen Versicherungen

Der Frühling hat in diesem Jahr etwas länger auf sich warten lassen, aber nun locken warme Luft und trockene Straßen die Biker wieder hinaus. Immer mit dabei ist die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung, denn ohne sie gibt es keine Zulassung des Zweirads und damit kein amtliches Kennzeichen. Auch zulassungsfreie Kleinkrafträder (Mofas und Mopeds) benötigen ein Kennzeichen, das sogenannte Versicherungskennzeichen. Das neue Verkehrsjahr hat am 1. März begonnen – gültig sind jetzt nur noch die Schilder mit blauer Schriftfarbe.

Die Haftpflichtversicherung kümmert sich um Ansprüche anderer Verkehrsteilnehmer, wenn Sie als Fahrer einen Unfall verursachen oder als Halter auch ohne Verschulden aus der sogenannten Betriebsgefahr des Motorrads haften. Wichtig zu wissen: Auch Sozius bzw. Sozia auf Ihrem Motorrad können in diesen Fällen Ersatzforderungen stellen, für die Ihre Versicherung aufkommen muss. Sind Sie auf Ihrem eigenen Motorrad nur Beifahrer und kommen Sie durch einen Fehler des (berechtigten) Fahrers zu Schaden, können Sie sogar Ihre eigene Haftpflichtversicherung in Anspruch nehmen.

Kaskoversicherung deckt Eigenschäden

Für Schäden am Motorrad selbst ist dagegen die Kaskoversicherung zuständig. In Verbindung mit dem Versicherungskennzeichen gibt es eine Teilkaskoversicherung, die zum Beispiel bei Diebstahl, Brand oder Naturgefahren zahlt. Große Maschinen haben oft einen erheblichen Wert, da ist eine Vollkaskoversicherung sinnvoll. Sie deckt über die Teilkasko hinaus Unfallschäden und Vandalismus.

Wichtig ist auch die eigene private Unfallversicherung. Selbst als sicherer und besonnener Fahrer können Sie Opfer der Unaufmerksamkeit anderer werden. Leider sind die Motorradfahrer bei Unfällen oft die Leidtragenden, die ernste Verletzungen bis hin zu schweren dauerhaften Gesundheitsschäden erleiden. Ein Motorrad lässt sich neu kaufen, die wertvolle eigene Arbeitskraft nicht. Mit einer Invaliditätsentschädigung als Kapital und einer lebenslangen Unfallrente federn Sie zumindest die finanziellen Folgen ab.

Sparen mit Saisonkennzeichen

Die 2012 mit großem politischen Wirbel eingeführten Wechselkennzeichen nutzen Motorradfreunden, die zwischen Pkw und Bike wechseln möchten, leider gar nichts. Schon allein die Tatsache, dass die Kennzeichen unterschiedliche Abmessungen haben, verhindern diese Lösung. Mit einem Saisonkennzeichen, das zum Beispiel nur von April bis Oktober gilt, lassen sich aber Versicherungsbeiträge sparen. Fragen Sie Ihren Versicherer auch nach Rabatten für geringe Kilometerleistungen, einen sicheren Abstellplatz und die Bindung an Partnerwerkstätten des Unternehmens im Schadenfall.

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