Die Rente ist sicher – nur ihre Höhe nicht

Ob Norbert Blüm den ihm im Bundestagswahlkampf 1986 zugeschriebenen Satz von der sicheren Rente heute wiederholen würde? Dreißig Jahre später erinnert Dr. Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Geschäftsführung des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft, an eine überfällige Reform der Altersvorsorge. Demografischer Wandel und Niedrigzins-Umfeld zwingen nicht nur die gesetzliche Rentenversicherung zum Handeln. Auch die private Versicherungswirtschaft steht vor neuen Herausforderungen.

Dabei sind Lebens- und Rentenversicherung alles andere als tot. Im Gegenteil, wer die Versorgungslücke zwischen letztem Arbeitseinkommen und Altersrente nicht privat ausgleicht, wird seinen Lebensstandard im Ruhestand nicht halten können, ist im Extremfall sogar von Altersarmut bedroht. Verbraucherschützer, die gegen Riester & Co. reden, nennen keine Alternativen. Niedrige Zinsen lassen zwar die Überschussbeteiligungen schmelzen, sie treffen aber genauso die klassischen Sparformen. Eine Altersvorsorge mit risikobehafteten Fondssparplänen ist in jungen Jahren eine Alternative, muss aber später in sichere Anlagen umgeschichtet werden.

Klar ist: nur eine Rentenversicherung deckt das biometrische Risiko der Langlebigkeit. Sie zahlt garantiert, so lange der Versicherte lebt. Das kann kein Bankprodukt leisten. Der Staat regelt die Altersvorsorge im Drei-Schichten-Modell. Auf die Basisvorsorge, für Arbeitnehmer durch die gesetzliche Rentenversicherung, folgen geförderte Produkte der zweiten Schicht. Neben der Riester-Rente ist das die betriebliche Altersvorsorge. Zulagen und Steuervorteile sollte sich kein Arbeitnehmer entgehen lassen. Wer mehr tun will für die Rente, investiert in Produkte der dritten Schicht, die die Versicherungswirtschaft mit neuen Garantieformen attraktiv gestaltet.

« zurück zur Übersicht

Sprechen Sie uns unverbindlich an 
0281 / 319363-0