Neues für Verkehrsteilnehmer ab 1. Januar 2016

Wer bei der HU-Plakette seines Fahrzeugs noch „Gelb“ sieht, hat den TÜV-Termin verschlafen. Genauer: Die Hauptuntersuchung. Fahren dürfen nur noch Fahrzeuge mit brauner, grüner oder rosafarbener Plakette.

Wessen Kennzeichen Braun trägt, muss in 2016 zur Hauptuntersuchung. Wann genau, verrät die Plakette: Die Monatszahl steht oben. Wer überzieht, muss mit Bußgeld rechnen.

Strengere Abgasvorschriften gelten ab kommendem Jahr auch für Motorräder. Notwendig macht’s die EU-Verordnung 168 / 2013, die Zweiräder der Klasse L3e betrifft. Erforderlich ist die Einhaltung der Abgasgrenzwerde der Stufe Euro 4.

Veränderungen auch bei der Autoversicherung: Es gelten neue Typ- und Regionalklassen: Die einen zahlen ab Januar weniger, die anderen müssen tiefer in die Tasche greifen. So lassen sich die Änderungen in den Typ- und Regionalklassen für die Kfz-Haftpflichtversicherung zusammenfassen, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jährlich veröffentlicht. Rund 20 Prozent der Autofahrer profitieren demnach von besseren Regionalklassen, rund 15 Prozent werden heraufgestuft. Die niedrigsten Regionalklassen gelten in den Bundesländern Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, während Berlin am schlechtesten dasteht. Bei den Regionalklassen der Teil- und Vollkaskoversicherung ändert sich weniger. Für rund 90 Prozent der Versicherten bleibt laut GDV alles beim Alten.

Die Regionalstatistik ist für die Kfz-Versicherer einer von mehreren Anhaltspunkten, um die Beiträge zu berechnen. Sie spiegelt die Schadensbilanz einer bestimmten Region wider. Bei der Haftpflicht gibt es zwölf Regionalklassen. Die neu berechneten Regional- und Typklassen treten bei den Versicherern meist am 1. Januar in Kraft.

Quelle: Meldung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) vom 9. Dezember 2015

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